News

Was gibts Neues?

Mich überrascht immer noch der Mensch mit seinen Eigenarten.

Suche noch Künstler, die sich an der Ausstellung für Seh- und Nichtsehbehinderte beteiligen. Ist ja alles noch in der Planungsphase.

Meine Gedanken

Mal wieder bewusst durch die Natur gehen.
Gedanken zu meiner Arbeit mit Bloch:
 

Die Illustrationen zu Blochs Spuren......

......begannen eigentlich mit Illustrationen zum Prinzip Hoffnung. Es war damals nicht nur die Realisation der Illustrationen, die mich reizten. Mich hat Blochs Geschichte von der Knopfschachtel inspiriert, einen Aufruf in der Presse zu starten, ich wollte bei der Blochwoche Knöpfe präsentieren und es kamen Knöpfe. Und die Besucher der Blochwoche spielten mit den Knöpfen und der österreichische Rundfunk machte darüber ein Interview mit mir und ich erzählte von der Knopfschachtel meiner Tante und wie inspirierend die Knöpfe für mich waren...

Auch die Schüler des MPG mit Herrn Kemen beteiligten sich und hatten zu Blochschen Themen Objekte entworfen.Vielleicht hat Kuhfeld noch Zeitungsartikel darüber. Meine sind leider 

verschwunden.

Ich war von der Idee beseelt, die Spuren in ihrer Gesamtheit zu illustrieren. Bloch in einer Arbeiterstadt. Auch einfachen Menschen die Ideen der Blochschen Philosophie zu vermitteln, 

ihnen veranschaulichen, wie jeder von uns die Spuren hat und macht, die Bloch beschreibt, das war die Idee. Ich bin selbst ein Arbeiterkind und meine Eltern wären nie auf die Idee ekommen,

einen solchen „Quatsch“ zu lesen. Die hatten andere Sorgen und Probleme.. Neben den täglichen Erlebnissen, die ich analog festhielt, begann ich die blochschen Texte mit der Posertechnik zu visualisieren, auch hier wieder mein Thema der imensionen. Philosophie reicht auch in die digitale Welt, vielleicht mehr, als wir wahrhaben wollen.

Es wäre sicherlich nicht von Übel, Blochs konkrete Utopien auf die heutige Welt anzuwenden. 

Man muss wissen wo man herkommt, wo man heute steht und daraus entwickeln, wie es weitergehen muss.       

Nun ja, da dann weder das Blochzentrum noch der Suhrkampverlag auf meine Ideen reagierten, beschloss ich in Posertechnik die Coronaversion als virtuelle Ausstellung zu bauen.

Ausstellungsräume mit Bildern an der Wand, einen sprudelnden Knödelbrunnen, das Rathauscenter mitten in der Ausstellungshalle und das Lichttor, das ja auch von Bloch inspiriert ist und dazwischen Bilder aus meinem Leben, meine Spuren, Realität und Philosophie mischen sich, Bilder und Situationen inspiriert von seinen Texten ohne den Anspruch auf Wahrheit, weil jeder seine eigene Wahrheit hat, seine eigenen Spuren, sein eigenes Leben, seine eigene Utopie, 

eigene Dimension..